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| Geboren | 26.7.1911 (Frankfurt) | ||||||||
| Gestorben | 15.11.1994 (Oberursel) | ||||||||
| Bemerkungen | - Lia (eigentlich Elisabeth) - im Frankfurter Gallusviertel aufgewachsen - sah als Kind die Oper Salomé, wollte seitdem Tänzerin werden - Besuch des Lyzeums - war 5 Jahre lang Tänzerin (bis 1924), wuchs zu stark "Für eine Tänzerin etwas zu kräftig" - 1927 Besuch Schauspielschule - 1929 Abschluß - engagiert am Stadttheater Halberstadt bis 1933 - spielte dort Revuen, übernahm Sprech- und leichte und schwere Gesangsrollen trotz Problemen mit dem Hochdeutschen - Soubrette und Souffleuse in der Frankfurter Oper - kündigte, weil einer jüdischen Kollegin gekündigt worden war - spielte seit 1935 in Frankfurt A/M für 1500 Mark Jahresgehalt Chargen und Salondamen - erstes Theaterstück: "Wallenstein" - 1937 erste Opernregie - 1945 bei Radio Frankfurt - 1947 als "Hessemädche" im Hörfunk (Sketche, Tanz und Gesang) - 1949 bis 1956 als Mamma in den Hesselbach-Hörspielen - Auftritte im Varieté, sogar mit Löwe im Käfig, beide erschraken voreinander - in Italien ca. 10 Jahre als "Elisabetta Wöhr" Opernregisseurin, z. B. Fidelio (als Ersatz für Otto Klemperer, der überraschend abgereist war, innerhalb von 5 Tagen inszeniert), Entwurf des Bühnenbilds des letzten Aktes - Wagner und Verdi in Rom, Madrid und London, Opern in Portugal, Südamerika und Mexiko - (erste weibliche) Produzentin im Deutschen Fernsehen, u. a. "Johannespassion" von Bach, "Feuervogel" von Strawinsky - seit 1955 als Putzfrau (!) Frau Hippenstiel im Hörfunk "Frankfurter Wecker" und "Auf ein frohes Wochenende" (u. a. mit Wolf Schmidt, Peter Frankenfeld, Hans-Joachim Kulenkampff) - Regisseurin, "Blauer Bock" 1957 (Internationale Funk- und Fernsehausstellung in Frankfurt) - 1987, "Montagsmaler", "Eine Welt nach Noten" - Produzentin "Blauer Bock" seit 1966 - Rolle im Schmidt'schen Film "Der ideale Untermieter" (1957) - im Hörfunk hessische Problemberaterin "Ihne Ihr Fraa Löhlein" - 1976 pensioniert, danach nur noch Schauspielerin, z. B. Frankfurter Volkstheater (z. B. "Sturm im Wasserglas" von Bruno Franck) und "Theater unterwegs" (Dieter Henkel) - wohnte zuletzt in Oberursel-Weißkirchen, Auf der Bleiche - sprach fünf Sprachen - Ehrenbürgerin der Stadt Oberursel (Taunus), "Lia-Wöhr-Weg", der direkt auf ihr Küchenfenster zuführte - 1982 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse - 1984 Friedrich-Stoltze-Preis - 1992 Hessischer Verdienstorden - in Hamburg gibt es einen S-Bahn-Bahnhof, der nichts mit ihr zu tun hat "Alte Wöhr" - sozial engagiert, behinderte und gesunde Kinder des integrativen Kindergartens in Oberursel, das Delp-Haus für geistig und körperlich Behinderte, Senioren in Altenclubs - Pudel-Sitz-Dackel-Mischung Toni |
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| Familie |
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| Figur | im ersten Hörspiel: Anneliese ab dem zweiten Hörspiel: Mamma Hesselbach im ersten bis dritten Kinofilm: Frau Bickelberg in den Fernsehfilmen: die Putzfrau Frau Siebenhals |
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| Familie der Figur |
durch Karl Maria David Christoph, 14. Graf Rudewald von und zu Hesselbach mit den Hesselbachs verwandt s. Familie Babba Hesselbach |
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| spielt mit in Folgen |
1-4,6-51 | ||||||||
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(www.zelczak.com/hessellw.htm)